Wenn KI beginnt, selbst zu handeln

Eine wesentliche Denkfalle im Zukunftsdenken ist für mich gerade:

KI wird als Technologie diskutiert, obwohl sie beginnt, Handlungsräume zu verändern.
*Natürlich ist KI immer noch Technologie, aber sie folgt völlig anderen Logiken, als wir sie von allen bisherigen Technologien kennen.*

Mit OpenClaw und KI-Agenten sehen wir Systeme, die nicht mehr auf einzelne Befehle warten, sondern eigenständig Informationsräume erschließen, Entscheidungen vorbereiten und Prozesse auslösen.

Für das Szeanriodenken in eine mögliche Zukunft ist das hochrelevant. Denn viele unserer impliziten Annahmen stimmen plötzlich nicht mehr:

🕹️ dass Menschen Auslöser von Handlungen sind
🕹️ dass Steuerung linear erfolgt
🕹️ dass Verantwortung klar zuordenbar ist
🕹️ dass Organisationen aus handelnden Personen bestehen

Wenn diese Annahmen kippen, kippen auch die Szenarien, die wir daraus ableiten.

Das bisher eher abstrakt besprochene Thema „Singularität“ zeigt sich nun als beginnende Veränderung von Handlungsarchitekturen.

Genau darüber habe ich einen Gastkommentar für den KURIER geschrieben.
Hier der Link: OpenClaw & Co.: Wenn KI beginnt, selbst zu handeln

Eine Frage zum Weiterdenken: Welche Ihrer bisherigen Zukunftsannahmen geraten durch KI-Agenten gerade ins Wanken?

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